Nils

Jul 272014
 
Nahtstelle

Hallo allerseist …!

Heute möchte ich einmal ausführlich über die Problematik berichten, die entsteht, wenn das Schleifensignal – also das Such- oder aber auch das Induktionskabel – einen Fehler hat.
Fehler dieser Art können vielfältig sein, angefangen bei mechanischer Zerstörung, z.B. durch Vertikutieren oder ein unachtsam in den Rasen gestochenen Spaten, korridierte Kontakte an der Ladestation, bis hin zu undichten 3M-Kabelverbindern.

Ich hatte meine ganzen Arbeiten im Frühjahr im Garten gerade abgeschlossen und war froh, mich jetzt wieder mehr auf der Terrasse mit Wein und Zigarre aufhalten zu können, als ich bemerkte, dass mein automower® regelmäßig auf dem grösseren Rasenstück mit leerem Akku liegenblieb.
Anfangs dachte ich mir nix weiter dabei, schob ihn in die Station und freute ich, dass er dann wieder los-mähte, als er gelanden war.
Da es dann aber auffallend immer wieder auf der gleichen Rasenfläche passierte – die Installation ist in 3 Teilbereiche aufgegliedert: Terrasse(2), Ladenstation(1) u. Hof(3), zu denen der Mäher über 2 Suchkabel dirigiert wird: Suchkabel(1) => Terrasse u. Suchkabel(2) => Hof – ; ging ich der Sache auf den Grund!

Zuerst einmal probierte ich, ob der Mäher auf das Suchkabel(2) im Hof reagierte, sprich darüber heimfuhr, wenn man im dies einprogrammierte. Das klappte, also war schon mal klar, dass das grundsätzlich funktionierte!
Dann habe ich die Suchkabel(1) und Suchkabel(2) an der Ladestation mal umgesteckt, um zu testen, ob es ggf. an der Platine/der Ladestation liegt; aber dem war nicht so.
Wieder war es genau das Kabel zum Rasenstück „Terrasse(2)“, welches nicht reagierte … 🙁

Also gut, was aber nun tun, um auf diesem locker 100m(!!!) langen Suchkabelstrang, den Fehler zu finden?!?

Das erste, was ich probierte, war die Verbindungsstelle vom Suchkabel zum Umlaufenden Induktionskabel zu überprüfen.
Überprüfen heißt in dem Fall, die genaue Stelle zu lokalisieren und die Verbinder auszugraben …

Verbindungsstelle Suchkabel/Induktionskabel

Gesagt, getan … Und auch relativ schnell erledigt, da ich (eigentlich)  alle Stellen, Vermessung Nahtstellean denen ich jemals 3M-Verbinder gesetzt habe, eindeutig fotografiert und vermessen habe!

Auch wenn diese Verbinder sehr gut aussahen, habe ich sie aufgemacht, und durch neue ersetzt; leider ohne Erfolg.
Zollstock neue Kabel
Also ab zur nächsten „Nahtstelle“; auf dem iPad das Foto rausgesucht, mit dem Zollstock nachgemessen und auch dort wieder die Verbinder ausgebraben.
Zum Ausgraben, bzw. Suchen des Kabels und der Verbinder benutze ich so einen kleinen Dreizink
wie auf den Bildern zu sehen. Der hat keine scharfen Kanten und ich kann damit die Grassoden lockern und im Erdreich stochern, bis ich am Kabel hängenbleibe und es so finde … 😉

Da dieser Verbinder aber auch intakt schien, wurde ich nun langsam nervös. Wo
sind noch überall Verbinder und Nahtstellen und wie finde ich den defekten und/oder die defekte Stelle im Kabel?!?

Man muss dazu sagen, dass ich den Rasen dieses Frühjahr nicht Vertikutiert habe, sprich, dadurch  kann keine Beschädigung erfolgt sein. Außerdem habe ich alle Familienmitglieder eindringlich instruiert niemals einen Spaten o.ä. achtlos in den Rasen zu stecken  😈

Also, was tun?!?  :roll:
Ich habe mir dann nochmal die Ladestation und speziell dort die Anschlussklemmen vorgenommen, denn ich hatte damals bei der Installation dort auch dei Kabel verlängern müssen, weil ich die Station weiter vom Rasen runternehmen wollte.
Aber auch die Verbindungen waren es nicht … Allerdings hatte diese Aktion den Vorteil, dass ich dort endlich mal alle Anschlusskabel aufgeräumt und vernünftig beschriftet habe.
Und auch den einen oder anderen Verbinder rausnehmen konnte, den man in den letzten Jahren bei Änderungen der Installation „mal eben schnell“ dazwischen geschustert hat!
Denn dies sind alles nur unnötige Fehlerquellen!!!

Jetzt allerdings war ich mit meinem Latein am Ende! Sollte ich wirklich das gesamte Suchkabel aufnehmen müssen!?!?  😯

Ja, ich musste, wie sich später herausstellen sollte …!
Denn nach einem Telefonat mit Herrn HÄUSSLER, war mir schnell klar, dass mit Geräten wie  Kabeltester/Schleifensuchgerät (im Shop: KLICK) nur Fehler bei Installationen gefunden werden können, bei denen das Suchkabel mit den Haken auf dem Rasen angebracht ist, aber nicht wie bei mir mit einer Verlegemaschine im Erdreich installiert wurde!
Herr Häussler machte mir dennoch Mut und empfahl mir die Methode „Weidezaungerät“ :


Das klang vorerst sehr vielversprechend, und ich bin gleich los zum nächsten Lanbdwirt, um mir ein solches Gerät auszuleihen; jedoch erwies sich dies in der Praxis dann auch schwierig:
Warum?! Wir hatten a) Juni und es hat lange nicht geregnet und b) sind meine Such- bzw. Induktionskabel mehrere Zentimeter im Erdreich vergraben.
Ist der Boden zu trocken, gibt es keinen geschlossenen Stromkreislauf und diese Methode funktioniert nicht!
Ausserdem hört man das „Austreten des Stoms“ ins Erdreich an der Stelle, an der der Fehler besteht nicht, wenn das Kabel tief unter der Grasnabe verlegt wurde  😳

Tja, das war’s dann mit den Möglichkeiten der Fehlersuche!
Also begann ich das Kabel Stück für Stück aufzunehmen …  Aber auch das war leichter gesagt, als getan 😥
Meine Installation ist jetzt aber bereits 5 Jahre alt und das Kabel so fest im Boden verwachsen, dass es nicht „mal eben“ rasuzureißen war. Alle 3-7m ist es mir abgerissen! Ich war sichtlich genervt, denn schließlich war ich Stunden damit beschäftigt.
Es hatte unterm Strich aber auch was Gutes, denn bei dieser Aktion habe ich dann noch einige Verbinder gefunden, die ich nicht dokumentiert hatte.  😯

Um zu prüfen, ob an der jeweilige Nahtstelle ein Kontaktproblem vorliegt, habe ich das Suchkabel an der Ladestation abgezogen und auf einen der Anschlüsse für das Begrenzungskabel (A1 bzw A2) gelegt; somit habe ich einen Begrenzungsbereich simuliert, in dem das eigentliche Suchkabel zum Begrenzungskabel wurde und ich die LED an der Ladestation als Prüflampe benutzen konnte 😉 => Solange sie blinkte, war ich noch nicht an der defekten Stelle angekommen!

Stück für Stück musste ich mich so durch den gesamten Rasen wühlen …

Fehlersuche_1

Fehlersuche_2

 

 
Irgendwann hatte ich dann endlich die defekte Stelle gefunden – und wie sollte es anders sein, es war die, die ich als 2. schon überprüft hatte  👿

FAZIT:
Nun habe ich ein sauber installiertes und komplett durchgehendes Suchkabel!

Denn der große Vorteil dieser kompletten Überprüfung war der, dass ich etliche(!) 3M-Verbinder gefunden und ausgewechselt habe, von denen ich doch nichts mehr wußte, obwohl ich bei der Installation und generell bei solchen Sachen immer sehr akribisch vorgehe und alles mögliche fotografiere und dokumentiere.
Im Laufe der letzten Jahre habe ich beim Installieren von Wasser und Licht auf den Beeten usw., immer mal wieder eines der Such- bzw. Begrenzungskabel durchtrennt und musste es entsprechend flicken …
Ich hoffe nur, mir bleibt steht das mit dem Begrenzungskabel nicht auch noch bevor in den nächsten Jahren …  😕
Denn auch hier sind – zwangsläufig – einige Nahtstellen verbaut!
Speziell in den Ecken habe ich nach der Grundinstallation einiges nachbessern müssen, weil der Mäher dort nicht weit genug reingefahren ist.
Auf dem nachfolgenden Foto sieht man dann doch sehr deutlich, dass so eine „Verbesserung“ immer 2 Schwachstellen mit sich bring …

Korrektur Indusktionskabel

 

 

 

 

In diesem Sinne … Happy AUTOMOWING 😉

Nils

 Posted by on 27. Juli 2014 at 01:31
Mai 072014
 

Hallo allerseist …!

Die Mähsaison ist seit Anfang der Woche endlich eröffnet.

Nachdem ich den Rasen einmal „manuell“ gemäht habe, ist der automower seit Montag wieder fleißig im Einsatz.
Gestern – rechtzeitig vor dem Regen heute – habe ich den Rasen noch mit Stickstoff gedüngt und ein paar Stellen mit BANVAEL M gegen Unkraut u. Löwenzahn gespritzt.

In diesem Jahr verzichte ich absichtlich mal komplett(!) auf das Vertikutieren, um mal zu sehen, ob und wie sich der Rasen dadurch verändert.
Denn seit der regelmäßigen Düngung mit Stickstoff und dem Einsatz des automower ist Moos erfreulicherweise eigentlich kein Thema mehr … 🙂

In diesem Sinne … Happy AUTOMOWING 😉

Nils

 

 Posted by on 7. Mai 2014 at 12:07
Nov 282013
 

Neuheiten Automower 320 und Automower 330 X

Es ist soweit, die neuen automower 320 und 330X sind jetzt verfügbar. In diesem Artikel die Hauptunterschiede der neuen Mähroboter im Vergleich zu deren Vorgängermodelle.

Wir haben beide Modelle seit gestern auf unseren Testflächen laufen und werden in Kürze über die Auswirkungen der neuen Features berichtet. Besonders gespannt bin ich auf den Wettertimer und das GPS-gestützte Screening, das die Navigation beim automower 330 X erheblich verbessern soll.

 

  • Wettertimer:
    Der Wettertimer der neuen Rasenmäher Roboter passt die Mähzeiten dem Wachstum automatisch an, das heißt, wenn das Wachstum nachläßt verringert der Mähroboter automatisch seine Einsatzzeiten, intelligentes Energiemanagement verhindert nicht notwendige Mähzeiten, bedeutet weniger Wachstum = weniger Automower-Einsatz = weniger Energie (wobei dies beim verschwindend geringen Energieverbrauch des Automowers eher nebensächlich sein dürfte)
  • Korridorbreite – automatische Passagenerkennung:
    Für mich eine der sinnvollsten Neuerungen, denn früher mußte man die Korridorbreite auf die schmalste Engstelle in der Rasenfläche anpassen, der Mähroboter fuhr dann jedoch an jeder Stelle entlang dem Such-/Begrenzungskabel eben auf diesem engen Korridor – das heißt, wenn Sie ein Suchkabel mit 50 Metern Länge verlegt haben, dann fuhr der Automower bei eingestelltem 0-Korridor an jeder Stelle (wenn er dem Suchkabel folgte) direkt auf diesem Kabel, was unter Umständen zu Fahrspuren führte, dies ist nun mit der neuen Korridor-Lösung aus der Welt geschafft. Der Automower 320 und der Automower 330 X erkennt selbständig die Engstellen, fährt dort dann den geforderten kleinen Korridor, wenn der Rasenroboter jedoch wieder mehr Platz verspürt variiert er den Abstand zum Such-/Außenkabel, so daß Ihr Automower nicht immer auf der “gleichen Rille” von und zur Ladestation unterwegs ist
  • Höhenverstellung:
    Die Höhenverstellung wird bei den neuen Automower-Modellen elektrisch eingestellt und kallibriert, was besonders für den Wettertimer der beiden Mähroboter von Bedeutunge ist.
  • Timerprogrammierung:
    die neuen Rasenroboter haben den Vorteil, daß Sie jeden Tag mit separaten Einsatzzeiten versehen können. Das hat den Vorteil z.B. wenn Ihre Kinder am Di. / Do. nachmittag in der Schule sind, dann könnten Sie hier Ihren Rasenroboter mähen lassen, an den restlichen Tagen könnten Sie diesen Nachmittag rausnehmen, so daß Ihre Kinder auf der Rasenfläche spielen können. Somit haben Sie die Möglichkeit die Mähzeiten Ihres automatischen Rasenmähers noch flexibler und genauer auf Ihre Gewohnheiten einzustellen.
  • Anzeige Schleifensystem über die LED in der Ladestation:
    Lampe leuchtet dauerhaft grün: alle Signale ok Grünes blinken: Eco-Modus Blaues blinken: Unterbrechung/Bruch Begrenzungskabel Rotes blinken: Unterbrechung F- oder N-Schleife (Andocksignale) Lampe leuchtet dauerhaft blau: Begrenzungskabel zu lang (Installation kann jedoch evtl. trotzdem funktionieren) Lampe leuchtet dauerhaft rot: defekte Platine
  • Schleifensignal: Während das Schleifensignal bei den Automowern der Generation 2 vom PIN-Code direkt abhängig ist, wird bei den neuen Modellen (auch Automower 305 und Automower 308 X) das Schleifensignal von Ihrem automatischen Rasenmäher automatisch generiert.
  • Andocksignal (F-Signal) kann eingestellt werden:
    Das Funksignal beim Andockvorgang zur Ladestation kann auf die Wirkungslänge variiert werden, dies kann je nach Platzierung der Ladestation sehr nützlich sein… Minimal=0m, Mittel=3-4m, Maximal=6-8m. Bei Einstellung 0m fährt Ihr Automower nur dem Suchkabel folgend in die Ladestation, bei “Maximal” erhält der Automower auch in bis zu 8m Entfernung noch ein Funksignal der Ladestation und kann in diesem Radius den Andockvorgang direkt einleiten.
  • Verkabelung an der Automower-Ladestation:
    Ebenfalls übersichtliche und zugänglicher ist die neue Verkabelung der Anschlüsse hinten an der Ladestation gestaltet, mußte man diese bisher durch einen engen Kanal fieseln, so ist diese jetzt nach hinten klappbar und somit sehr einfach zugänglich. Die Stecker der Begrenzungs- u. Außenkabel können somit sehr viel einfacher entfernt und wieder aufgesteckt werden.
  • Demontagemöglichkeit:
    Die Demontage des Gehäuses ist nun einfacher über Schnellverschlüsse zu öffenen und auch wieder zu schließen
  • Eco-Modus:
    Während der Automower in der Ladestation ist (Ladezeiten und Ruhezeiten) wird der benötigte Strom für das Begrenzungskabel ausgeschaltet, somit wird der Stromverbrauch nochmals gedrosselt
  • Steigefähigkeit:
    die neuen Modelle können eine Steigung von bis zu 45% meistern. Bei breiten Steigungen schafften dies die Automower der Generation 2 ebenfalls, ob die neuen Automower 320 und Automower 330 X bei breiten Gefällen ebenfalls mehr Steigung schaffen müssen wir noch testen.
  • Kommunikation:
    Das eigentliche GPS-Modul für die Konversation über Ihr Mobiltelefon ist für die beiden neuen Automower noch nicht lieferbar, soll jedoch ab 2014 lieferbar sein.
  • Schnittbreite:
    Die Schnittbreite der beiden neuen Mähroboter ist 2cm breiter als die der Vorgängermodelle (24cm statt 22cm)
  • Akkutechnologie:
    Die neuen Rasenroboter sind im Gegensatz zu den Vorgängermodellen mit Lithium-Iionen-Akkus ausgestattet, diese bringen etwas mehr Leistung und sollen etwas länger halten. Die eingesetzten NIMH-Akkus in den G2-Automowern hat die letzten Jahre hervorragend funktioniert, inwieweit sich das mit den etwas empfindlicheren LI/IO-Akkus auswirkt, wird sich zeigen.

Automower 320 Hanglage von vorne      Automower 320 Seitenansicht

Verbesserungen nur Automower 330 X:

  • GPS-gestützte Navigation:
    Durch den Einsatz der GPS-Gestützten Navigation wird der Mähroboter zum Teil intelligent. “Er” screent die Rasenfläche und kann somit für die folgenden Mähturns die Rasenfläche besser einschätzen und “vergeudet” hier keine Zeit mit dem Mähen von bereits gemähten Flächen. Dadurch steigt die maximal zu bearbeitende Rasenfläche und minimiert gleichzeitig den Energieverbrauch. Der Automower mäht durch dieses neue Feature vor allem enge und unzugängliche Rasenflächen sehr viel gleichmäßiger. Begrenzungs- u. Suchkabel werden aber bei diesem Mähroboter-Modell nach wie vor für die “grobe” Navigation benötigt. Diese GPS-Funktion hat mit dem bisher bekannten GPS-Kommunikationsmodul nichts zu tun, sondern dient rein der Optimierung der Einsatzzeit.
  • Haus-Taste an der Automower-Ladestation:
    Meiner Ansicht nach ebenfalls eine sinnvolle Neuerung – die Automower-Ladestation der neuen Generation erhält eine Haus-Taste, das heißt, wenn Sie Ihren Automower in die Ladestation schicken wollen, müssen Sie diesen nicht mehr überall auf der Rasenfläche suchen, um den Mähroboter dort zu stoppen und die Haus-Taste zu drücken, das können Sie jetzt bequem von der Automower-Ladestation einleiten
  • Scheinwerfer für den Automower:
    Ab Mitte 2013 sollen Scheinwerfer für den Automower 330X lieferbar sein. Dann kann man “seinem Liebling” auch nachts noch hinterherschaun und man weiß immer gerade wo er seine Mähtätigkeiten verrichtet – lustiges Extra das für die Funktion völlig unnötig ist.

Bestellen können Sie die beiden Automower bereits direkt über unseren Shop:

Automower 330 X weitere Info + Bestellmöglichkeit – hier klicken

Automower 320 weitere Infos + Bestellmöglichkeit – hier klicken

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 Posted by on 28. November 2013 at 09:59
Nov 122013
 

Interview mit dem Vorstand des TSV Allmendingen

Wir haben heute den Vorstand des TSV Allmendingen, Herrn Claus Dietz, für ein kleines Interview über den Einsatz der Mähroboter als Sportplatzmäher / Stadionmäher zu Gast.
Das Stadion des TSV Allmendingen hat jetzt die 2. Rasenmähsaison mit den Rasenrobotern absolviert. Ein guter Grund für uns, beim TSV nachzufragen, wie sich die 3 Automower 265 ACX auf der insgesamt 16000qm großen Anlage bewähren. (Installationsskizze)

Mähroboter als Sportplatzmäher
(links Michael Häußler – rechts TSV-Präsident Claus Dietz)

Michael Häußler
Herzlich Willkommen zum heutigen kleinen Interview über den Abschluß der Rasenrobotersaison hier im Stadion des TSV Allmendingen. Zu Gast ist heute der Vorstand des TSV Herr Claus Dietz Dietz. Ja Claus erst mal vielen Dank, daß Du Dir kurz die Zeit für dieses kleine Interview genommen hast.
Vielleicht der Reihe nach, wie seid Ihr auf den Gedanken gekommen Euer Stadion mit inzwischen 3 Rasenrobotern komplett vollautomatisch mähen zu lassen?

Claus Dietz
Ich habe selbst seit 5 Jahren einen Automower zu Hause laufen. Und  zusätzlich haben mich die guten Erfahrungen die der Nachbarverein SV Niederhofen mit den automatischen Rasenmähern gemacht hat überzeugt.

 

Michael Häußler
Aus welchen Gründen habt ihr im letzten Jahr nach einer alternativen Methode gesucht um Euern Stadionrasen immer im Top-Zustand zu halten

Claus Dietz
Zeitmangel: Das Mähen hat noch funktioniert, doch die Pflege und Wartung unseres Aufsitzmähers ließ zu wünschen übrig. Nach 3-4 Std. Mähen fand keiner mehr die Zeit sich um den Aufsitzmäher zu kümmern, dadurch war der Aufsitzmäher des öfteren defekt und die Reparatur- u. Wartungsarbeiten sind ziemlich in´s Geld gelaufen.

Michael Häußler
Wie seid Ihr jetzt mit der Rasenqualität zufrieden

Claus Dietz
Hervorragend, nie war unser Stadion und der Trainingsplatz in einem derart guten Zustand.

Michael Häußler
Welche Probleme sind in den 2 bisher abgelaufenen Mähsaisons auf Euch zugekommen?

Claus Dietz
Eigentlich haben wir keine Probleme:
Obwohl unser Stadiongelände, aufgrund des integrierten öffentlichen Spielplatzes,  durchgehend geöffnet ist.
Da kommt es natürlich vor, dass Kinder unsere Trainingsplätze als Bolzplatz nutzen. Diese stellen dann unsere automatischen Rasenmäher aus (geht per Stop-Taste kinderleicht) und meist nicht mehr an, das mußten wir im ersten Jahr noch manuell lösen. Unser stellvertretender Abteilungsleiter hat sich jedoch jetzt auf sein Smartphone die Automower-App heruntergeladen, womit er jetzt die Geräte von Zuhause aus überwachen und wieder starten kann.

Michael Häußler
Ja, dasselbe Problem hatten wir in Niederhofen, auch hier kommt es doch ab und zu mal vor, daß der Automower nach den Trainings nicht aktiviert wird, ein Problem, daß man mit einer zuständigen Person, oder per Smartphone jedoch ziemlich einfach lösen kann.
Ja, die meisten Bedenken gegenüber dem Einsatz von Robotern auf Sportplätzen die geäußert werden, ist Diebstahl und Vandalismus – Welche Erfahrungen habt Ihr mit diesen Themen in der bisherigen Einsatz-Zeit gemacht?

Claus Dietz
Wir hatten hier zu Beginn auch Bedenken, jedoch ist der Mähroboter mit PIN-Code, Alarmanlage und GPS-Überwachung gegen Diebstahl gesichert und somit eigentlich kein Thema, übrigens sind die Mäher in den meisten privaten Hausratversicherungen unter “Gartengeräte in umfriedeten Grundstücken” versichert. Wenigstens bei der Allianz ist das so.
In Bezug auf Vandalismus haben wir, obwohl unser Stadion auch wochentags frei zugänglich ist, und wie beschrieben von Jugendlichen aktiv als Bolzplatz benutzt wird bisher keine negativen Erfahrungen gemacht.

Michael Häußler
Prima, vielleicht noch ein Wort zur finanziellen Situation, wie habt Ihr die Anschaffung der Rasenroboter finanziert, und wie sieht´s mit den Unterhaltskosten aus?

Claus Dietz
Bei der Anschaffung hat uns die Gemeinde und der WLSB unter die Arme gegriffen, so daß diese Investition doch relativ günstig zu stemmen war.
Die Unterhaltskosten für die Roboter liegen weit unter denen des Aufsitzmähers, rechnet man dann noch die Personalkosten mit ein, die wir durch die Roboter sparen, haben sich diese bereits nach 2 Jahren selbst refinanziert.
Hier ein Kostenvergleich zwischen Aufsitzmäher und Rasenroboter

Michael Häußler
Hört sich sehr gut an, dann kannst Du abschließend sagen, daß Ihr mit dieser Investition den richtigen Schritt getan habt?

Claus Dietz
Absolut – die Vorteile sind wie beschrieben:
– ein immer perfekter Rasen
– keiner der sich um das Rasen mähen aktiv kümmern muß
– Einsparungen im Unterhalt.

Michael Häußler
Ja Claus, nochmals vielen Dank für Deine Zeit und das aufschlußreiche Interview….

Wenn auch Sie sich für Sportplatzroboter interessieren, können Sie die beiden Sportplätze in Niederhofen und Allmendingen, die mit den Robotern bestückt sind gern vor Ort anschauen und sich vom hervorragenden Ergebnis überzeugen lassen.

Kontaktadressen Sportplatzmäher:
TSV Allmendingen:
Herr Claus Dietz, Tel.: 07391-2338, hier können Sie auch in puncto Versicherungen nachfragen

SV Niederhofen:
Thomas Hügle, Tel. 0157-85617759
Michael Häußler, Tel.: 07391-4635

 Posted by on 12. November 2013 at 08:36

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